Kaiserin-Friedrich-Stiftung

2025-aktuell, Bauplanungsunterlage zur brandschutztechnicher Ertüchtigung und kleinere Baumaßnahmen LP 1-8

Das Kaiserin-Friedrich-Haus mit der gleichnamigen Stiftung als Eigentümerin wurde im Jahr 1906 zur Förderung der ärztlichen Fortbildung erbaut. Seitdem diente es unterschiedlichen Nutzungen: der russischen Militärkommandantur nach dem 2. Weltkrieg und der Akademie der Künste in der DDR. 1992 wurde es der Stiftung rückübertragen, und seine ursprüngliche Nutzung wurde wiederaufgenommen.

Das Gebäude ist als Baudenkmal geschützt, inklusive Ausstattung und Zubehör. Im Rahmen von brandschutztechnischer Ertüchtigung wird eine Bauplanungsunterlage erstellt, die das Gebäude unter Berücksichtigung der denkmalgeschützten Bausubstanz an den heutigen Stand der Technik im Brandschutz anpasst.

Die Planung umfasst unter anderem die Erneuerung der Lüftungsanlage, Maßnahmen zur Rauchableitung in Treppenhäusern, Hörsaal und Aufzugsschacht, den Einbau von Rauchschutz- und Brandschutzelementen, die Anpassung von Bodenbelägen sowie die Ergänzung von Feuerlöschern. Darüber hinaus werden Elektroinstallationen und Leitungsführungen brandschutztechnisch ertüchtigt und bauliche Anpassungen zur Ausbildung notwendiger Brandabschnitte vorgenommen.

pdmb architekten untersützen die Stiftung fortlaufend bei der fachgerechten Planung weiterer Maßnahmen in allen Leistungsphasen zum Erhalt des Baudenkmals.

Verantwortlicher Planer: Paul Dessecker, Sinje Grajewski

Bilder Copyright Kaiserin-Friedrich-Stiftung

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Sanierung öffentlich - Europäisches Patentamt